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Stabile Finanzmärkte Schotten machen London nervös Powell zur Lage (FH)

Welt
Nachrichten in Kurzform
⦁ Corona: Die Lage in der westlichen Welt entwickelt sich unterschiedlich hinsichtlich der als wesentlich klassifizierten Kriterien. In Deutschland steht die Zahl der von Covid-19 Patienten belegten Intensivbetten derzeit bei 5.011von 26.618.
⦁ Washington: Präsident Biden erhöhte das Limit von Flüchtlingsaufnahmen von 15.000 auf 62.500.
⦁ Washington: Für einen digitalen USD sind in den kommenden 12 Monaten 5 Pilotprojekte geplant.
⦁ Berlin: Aktuelle INSA-Meinungsumfrage: CDU/CSU 24%, Grüne 24%, SPD15%, FDP12%, AFD12%, Linke 7%
⦁ Welt: Ebay erwägt, Krypto-Anlagen als Zahlungsmittel zu akzeptieren.
⦁ München: Das Oktoberfest in München wird laut Ministerpräsident Söderauch im Jahr 2021ausfallen.

USD
Fed-Chef Powell: US-Wirtschaft nicht über dem Berg
Die US-Wirtschaft erholt sich laut Fed-Chef Powell. Sie sei aber noch nicht über dem Berg. Das Hochfahren der Wirtschaft nach der Pandemie brächte zunächst eine stärkere wirtschaftliche Aktivität und die Schaffung neuer Stellen mit sich. Ein kritischer Aspekt sei laut Powell, dass die Krise Teile der Gesellschaft unterschiedlich schwer getroffen hätte. So hätten im vergangenen Jahr etwa 14% der Weißen im Alter von 25 bis 54 Jahren ihren Job verloren verglichen mit mindestens 20% bei Schwarzenund Hispanics.

GBP
Schottlandwahl: London warnt vor Unabhängigkeitsreferendum Kurz vor der Parlamentswahl in Schottland warnte Finanzminister Sunak vor einem erneuten Unabhängigkeitsreferendum. Das Ziel des Wiederaufbaus der Wirtschaft würde gefährdet und das Land gespalten.

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1,2038 (06:14 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1,2034 im europäischen Geschäft markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 109,27. In der Folge notiert EUR-JPYbei 131,54. EUR-CHFoszilliert bei 1,1006.

Es gibt an den Finanzmärkten keine neuen Erkenntnisse. Aktienmärkte sind stabil oder freundlich . Der USD bewegt sich gegen Hauptwährungen in bekanntem Fahrwasser. Die edlen Metalle konnten sich gestern gegenüberdem USDbefestigen.

Die Regierung in London ist nervös. Vor der Parlamentswahl (6. Mai) in Schottland warnte Finanzminister Sunak vor einem Unabhängigkeitsreferendum. Das Ziel des Wiederaufbaus der Wirtschaft würde gefährdet und das Land gespalten. Herr Sunak, Schottland ist ein eigenesLand. Siemeinen die Union. Die Situation ist nicht mit China/Hongkong (Staatlichkeit) vergleichbar(!). Mein Fazit ist, dass auch bei einem Sieg der SNP keine kurzfristige Dynamik in das Thema Unabhängigkeits- referendum kommen wird. Daswäre erst mittel – oder langfristig auf der Agenda.
Die US-Wirtschaft erholt sich laut Fed-Chef Powell. Sie sei aber noch nicht über dem Berg. Das Hochfahren der Wirtschaft nach der Pandemie brächte zunächst eine stärkere wirtschaftliche Aktivität und die Schaffung neuer Stellen mit sich. Richtig, wir reden von Aufhol- und Subventionseffekten als auch Impulsen aus der globalen Belebung. Perspektivisch werden esauch Effekte ausdem Investitionspaket.
Powell ging auf innenpolitische Probleme ein, dass die Krise Teile der Gesellschaft unterschiedlich schwer getroffen hätte. So hätten im vergangenen Jahr etwa 14% der Weißen im Alter von 25 bis 54 Jahren ihren Job verloren verglichen mit mindestens 20% bei Schwarzen und Hispanics. Aus meiner Sicht ist das die Folge der diskriminierenden Politik der letzten Jahrhunderte in den USA. Das Problem wird sich nicht kurzfristig lösen lassen. Esist eine Generationenaufgabe.

Datenpotpourri der letzten 24 Handelsstunden:

Eurozone: Lieferprobleme lasten auf Verarbeitendem Gewerbe

Der von Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe stellte sich gemäß finaler Berechnung per Berichtsmonat April auf 62,9 Punkte. Die Prognose und der vorläufige Wert lagen bei 63,3 Zählern. Hintergrund des leichten Rückgangs sind Lieferprobleme in diversen Sektoren. Zur Verdeutlichung bedienen wir uns der Grafik der Deutschen Bundesbank als pro für den Auftragsbestand der Eurozone. Nachfrageist kein Problem!

USA: Lieferprobleme lasten auf Verarbeitendem Gewerbe

Der von Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe stellte sich gemäß finaler Berechnung per Berichtsmonat April auf 60,5 Punkte. Der vorläufige Wert lag bei 60,6 Zählern. Im Vergleich zum Pendant des ISM ist der Rückgangunausgeprägt.
Der ISM-Manufacturing Einkaufsmanagerindex sank per April von zuvor 64,7 auf 60,7 Zähler (Prognose 65,0). Auch hier ist der Hintergrund des Rückgangs mit Lieferproblemen in diversen Sektoren korreliert (globalesProblem). Nachfrage ist kein Problem!

Die Bauausgaben stiegen per Berichtsmonat März im Monatsvergleich um 0,2% (Prognose1,9%) nach zuvor -0,6% (revidiert von -0,8%).

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das den Euro gegenüber dem USD favorisiert. Ein Unterschreiten der Unterstützungszoneim Währungspaar EUR/USDbei 1.1690 1.1720 neutralisiert den positiven Bias desUSD.

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