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Berkshire Hathaways Ergebnisse: Alles, was man wissen muss

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Wie jedes Jahr hat Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) am Morgen der Jahreshauptversammlung die Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht. Und wie üblich waren die Zahlen rundum stark – und Berkshire hat immer noch einen massiven Berg an Cash.

Daher hier ein Überblick über die jüngsten Ergebnisse des von Warren Buffett geführten Konglomerats. Außerdem die wichtigsten Erkenntnisse, die Investoren im Auge behalten sollten.

Zahlen, denen man nicht viel Aufmerksamkeit schenken sollte

Der am meisten beachtete Teil des Berkshire-Geschäfts ist das riesige 300-Milliarden-Dollar-Aktienportfolio, und das aus gutem Grund. Es macht nicht nur etwa die Hälfte der gesamten Marktkapitalisierung von Berkshire aus, sondern Buffett hat auch eine Erfolgsbilanz, was hervorragende Investitionen in diesem Bereich angeht. Und um das klarzustellen: Wir werden über Berkshires neueste Aktienbewegungen erst bei der nächsten 13F-Einreichung des Unternehmens bei der Securities and Exchange Commission Ende Mai erfahren.

Einer der Nebeneffekte des Aktienportfolios ist jedoch, dass es die Zahl des Gewinns pro Aktie (EPS) des Unternehmens ziemlich bedeutungslos macht. Sogar Buffett hat den Anlegern gesagt, dass sie diesem Wert nicht viel Aufmerksamkeit schenken sollen. In Anbetracht dessen beträgt der Gewinn pro Aktie von Berkshire (BRK.B) für das Quartal 5,09 USD, während im ersten Quartal 2020 ein „Verlust“ von 20,44 USD pro Aktie zu verzeichnen war. Die Pandemie ließ Berkshires Aktien-Assets im Wert sinken.

Berkshires massiver Cash-Bestand

Ende 2020 saß Berkshire auf über 138 Milliarden USD in Bargeld – ein massiver Bestand, der flexibel macht. Buffett hat bekanntlich verkündet, dass er stets mindestens 20 Milliarden USD zur Verfügung haben will.

Dies war jedoch ein Rückgang von fast 146 Milliarden USD am Ende des dritten Quartals des letzten Jahres. Das gibt uns einige wichtige Hinweise darauf, wie aktiv Buffett und sein Team während des Quartals mit Aktieninvestitionen gewesen sein könnte. Man bekommt dann auch einen Eindruck davon, wie viel Reserven da sind, um große Akquisitionsmöglichkeiten zu verfolgen. Die sucht Buffett seit Jahren – erfolglos.

Nun, im ersten Quartal stieg der Cash-Bestand von Berkshire auf etwa 145,4 Milliarden USD.

Berkshire kaufte Aktien im Wert von 6,6 Milliarden USD zurück

Einer der am meisten beachteten Teile von Berkshires Strategie ist derzeit das Rückkaufprogramm des Unternehmens. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen gibt es keine formale Begrenzung für die Menge an Aktien, die Berkshire zurückkaufen kann. Es müssen lediglich mindestens 20 Milliarden USD an Reserven gehalten werden.

Im Jahr 2020 gab Berkshire 24,7 Milliarden USD für den Rückkauf seiner Aktien aus, davon allein fast 9 Milliarden USD im vierten Quartal. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Berkshire Hathaway selbst Buffetts Lieblingsaktie ist.

Es sieht so aus, als würde sich dies ein wenig ändern. Die Rückkäufe haben sich im ersten Quartal deutlich verlangsamt, wobei Buffett und sein Unternehmen etwa 6,57 Milliarden USD für Rückkäufe ausgaben. Dies könnte sicherlich auf den Kursanstieg der Aktie zurückzuführen sein – der Aktienkurs von Berkshire stieg allein im ersten Quartal um fast 11 %, und die Rückkäufe von Berkshire (das Unternehmen schlüsselt sie nach monatlichen Rückkäufen auf) waren im Januar am stärksten, verlangsamten sich im Februar und verlangsamten sich im März noch weiter.

Berkshires operative Geschäfte

Es mag seltsam erscheinen, das operative Geschäft von Berkshire erst nach den Rückkäufen, dem Bargeldbestand und dem Aktienportfolio anzuführen. Immerhin besitzt Berkshire mehr als 60 Tochterunternehmen, darunter GEICO, mehrere große Versorgungsunternehmen, BNSF Railway und viele andere.

Die Realität ist jedoch, dass Berkshires Unternehmen im Allgemeinen solide und vorhersehbare Ergebnisse für jedes Quartal liefern. Und das erste Quartal bildet hier keine Ausnahme. Berkshires Betriebsergebnis aus seinen Geschäften (nicht aus den Investitionen) betrug im ersten Quartal 7,02 Milliarden USD, was einem Anstieg von 20 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das Versicherungsgeschäft war besonders stark, mit einem versicherungstechnischen Nettogewinn von 764 Millionen USD. Das bedeutet mehr als eine Verdopplung gegenüber den 363 Millionen USD im ersten Quartal des letzten Jahres.

Welche Aktien haben Warren Buffett und sein Team im ersten Quartal gekauft?

Wie bereits erwähnt, werden wir erst nach der Veröffentlichung des Berichts Mitte Mai genau wissen, welche Aktien Berkshire im ersten Quartal gekauft und verkauft hat. Aber der Gewinnbericht liefert einige wertvolle Hinweise. Zum einen wissen wir, dass Berkshires Bargeldbestand trotz der Rückkäufe in Höhe von mehr als 6,5 Milliarden USD deutlich angestiegen ist. Das deutet darauf hin, dass Berkshire während des Quartals wahrscheinlich keine großen Aktienkäufe getätigt hat. Und wir wissen auch, dass die Kostenbasis (der Betrag, den Berkshire bezahlt hat) der Aktien im Portfolio Ende 2020 bei 108,62 Milliarden USD lag und am Ende des ersten Quartals bei 106,45 Milliarden USD. Es scheint also tatsächlich so, dass Buffett im ersten Quartal bei Aktien ein Nettoverkäufer war.

Der Artikel Berkshire Hathaways Ergebnisse: Alles, was man wissen muss ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway. Matthew Frankel besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. Dieser Artikel erschien am 1.5.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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