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Alibaba (WKN: A117ME)-ADRs sind seit Oktober 2020 schon mehr als 47 % gefallen (13.09.2021). In Europa können wir leider nur Zertifikate (ADRs) des Konzerns kaufen und keine Stammaktien.

China verschärft die Regulierung

China möchte seine großen und internationalen Technologiefirmen (wie Alibaba) stärker unter staatliche Kontrolle stellen und setzt deshalb gerade viele Regulierungsmaßnahmen um. Nicht alle von ihnen sind unbegründet oder negativ. So sollen beispielsweise zukünftig die Cayman-Island- und Bermuda-Konstruktionen vieler Konzerne verschwinden. Chinesische Firmen werden dazu angehalten, vorrangig in Hongkong oder Shanghai an die Börse zu gehen und der chinesische Aktienmarkt könnte langsam für ausländische Anleger geöffnet werden.

Alibaba-Anteile fallen seit letztem Jahr (2020) aufgrund der vielen regulatorischen Eingriffe, deren Ende derzeit noch nicht absehbar ist. Zuletzt kam ein weiterer Schlag hinzu. Diesmal trifft es die Ant Group. Alibaba wollte die Finanztochter im vergangenen Jahr (2020) an die Börse bringen. Doch nur zwei Tage vorher wurde er durch die Aufsichtsbehörden untersagt.

Die Ant Group muss sich nun der strengeren Bankregulierung unterwerfen. Neben Zahlungsdiensten bietet sie ebenfalls Versicherungen und Kredite an. Alibaba hat die Ant Group 2011 ausgegliedert und hält heute etwa ein Drittel der Anteile.

1. Alibaba-Zahlungsdienst unter Druck

Konkret trifft es nun die Alipay-App der Ant Group. Sie wird Berichten zufolge zukünftig aufgespalten. Zudem soll der Zahlungsdienst nun eine separate Kredit-App schaffen.

„Chinesische Aufsichtsbehörden haben Ant bereits angewiesen, das Backend seiner beiden Kreditgeschäfte Huabei, das einer traditionellen Kreditkarte ähnelt, und Jiebei, das kleine, unbesicherte Kredite vergibt, vom Rest seines Finanzangebots zu trennen und externe Anteilseigner einzubinden. Jetzt wollen die Beamten, dass die beiden Geschäftsbereiche in eine unabhängige App aufgespalten werden“, so die Financial Times.

Um den Staat einzubinden, sollen alle zukünftigen Kreditentscheidungen über ein teilverstaatlichtes Gemeinschaftsunternehmen geprüft werden. Die Alipay-App gehört in China zum Standard und zählt monatlich mehr als 700 Mio. Nutzer. Sie besitzt eine marktbeherrschende Stellung, die nun unter staatliche Kontrolle gebracht werden soll.

Um für mehr Wettbewerb zu sorgen, haben die chinesischen Behörden darüber hinaus das gegenseitige Blockieren von eigenen Werbelinks auf den Konkurrenz-Webseiten verboten. China will so die Marktmacht einzelner Großkonzerne beschränken, sie kontrollieren, Einfluss nehmen und mehr Konkurrenz ermöglichen.

1. Alibaba-ADRs reagieren kaum

Für Alibaba ist die Neuigkeit zunächst negativ. Doch da der Konzern nur noch ein Drittel der Ant-Group-Tochter hält, wird er weniger hart getroffen. Die ADRs sind deshalb heute (13.09.2021) in Frankfurt nur 1,61 % gefallen. Zwar wird das Geschäft so stärker vom Staat kontrolliert, aber dessen Wachstum könnte sich trotzdem weiter fortsetzen.

Derzeit ist unklar, wie weit die staatlichen Eingriffe noch gehen werden, aber sehr viele Negativmeldungen sind heute bereits im Aktienkurs eingepreist. Ein bedeutender Risikofaktor bleibt hingegen die Drohung der amerikanischen Börsenaufsicht, unter bestimmten Umständen China-Aktien von der Börse zu nehmen.

Der Artikel Alibaba-Aktie: 1 schlechte und 1 gute Neuigkeit ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd.

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