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In 3 Sätzen:

  • Das Metaverse wird enorme Rechenleistung benötigen, die von diesem führenden Chiphersteller geliefert wird.
  • Ein anderes Unternehmen wird Entwicklern die benötigten Grafik-Tools zur Verfügung stellen.
  • Das dritte Unternehmen wird als Architekt des Metaverse fungieren, indem es reale Gebäude digitalisiert und kartografiert.

Das Metaverse hat einen ziemlichen Wirbel ausgelöst und Unternehmen und Investoren sind darum bemüht, ihren Claim im digitalen Goldrausch abzustecken. Dennoch ist dieses Konzept noch nicht in der Realität verankert. Was genau ist also das Metaversum?

Vereinfacht ausgedrückt kombiniert das Metaverse eine Reihe neuer Technologien – darunter Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) – mit Elementen der allgegenwärtigen Technologie wie Social Media und Video. Das soll zu einer immersiven digitalen Welt führen, in der Nutzer arbeiten, spielen, einkaufen und Kontakte knüpfen können. Die Optimisten bezeichnen das Metaverse als die nächste Evolution des Internets. Es ist ein Netzwerk von ständig verfügbaren virtuellen Räumen, in denen Menschen interagieren können.

Natürlich suchen Investoren nach einer Möglichkeit, von dieser sich schnell entwickelnden Landschaft zu profitieren, von der viele glauben, dass sie das nächste große Ding sein wird. Werfen wir einen Blick auf drei erfolgreiche Unternehmen, die von den enormen Möglichkeiten des kommenden Metaversums profitieren werden.

Nvidia: Motor des Metaversums

Das Metaversum wird enorme Rechenleistung benötigen. Und genau hier kommt Nvidia (WKN: 918422) ins Spiel. Deren Grafikprozessoren (GPUs) sind der unbestrittene Industriestandard für die Erzeugung naturgetreuer Bilder in Videospielen, was dem Unternehmen einen Vorsprung im Metaversum verschafft.

Die bescheidene GPU verfügt über eine Superkraft, die sie zu einer grundlegenden Technologie in der digitalen Welt machen wird. Die Parallelverarbeitung ermöglicht es den GPUs, eine Vielzahl komplexer mathematischer Berechnungen gleichzeitig und blitzschnell zu verarbeiten.

Diese Fähigkeit läutete bereits die Ära der künstlichen Intelligenz (KI) ein und machte Nvidia-GPUs zum Arbeitspferd in jedem größeren Cloud-Computing-Betrieb und immer mehr Rechenzentren. Die Entwicklung des Metaverse wird eine ähnliche Geschwindigkeit und Präzision erfordern, sodass die hochmodernen Halbleiter von Nvidia der offensichtliche Nutznießer sind.

Doch selbst wenn das Metaverse Jahre braucht, um sich zu verwirklichen, wächst Nvidia immer weiter. In den ersten neun Monaten dieses Jahres kletterte der Umsatz von Nvidia im Jahresvergleich um 65 % und der Gewinn pro Aktie um 132 %. Nvidia erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 16,7 Mrd. US-Dollar, aber das ist ein Tropfen auf den heißen Stein im Vergleich zum gesamten adressierbaren Markt, der nach Schätzungen des Managements bis 2023 250 Mrd. US-Dollar erreichen wird.

Das unglaubliche Potenzial, das das Metaverse bietet, ist für langfristige Aktionäre nur das i-Tüpfelchen.

Unity Software: Die Erschaffung des Metaversums

Unity Software (WKN: A2QCFX) ist zwar kein bekannter Name, aber in der Gaming- und Entwicklergemeinde sehr bekannt. Das Unternehmen bietet eine Reihe von Software-Tools, die Entwicklern helfen, interaktive 2D- und 3D-Inhalte in Echtzeit für Mobiltelefone, Tablets, PCs und Konsolen sowie AR- und VR-Geräte zu erstellen, auszuführen und zu vermarkten. Diese Tools werden die dem Metaverse zugrunde liegenden Echtzeitgrafiken erstellen. 

Unity hat diese Ziele vor Kurzem durch die Übernahme bestimmter Vermögenswerte des Visual-Effects-Spezialisten Weta Digital vorangetrieben. Weta Digital war an der Erstellung der visuellen Effekte für bekannte Filme wie Avatar, The Avengers, Game of Thrones, Planet der Affen, Suicide Squad, Black Widow und viele mehr beteiligt. Dank Weta wird Unity das Aufkommen des Metaverse weiter beschleunigen.

Aber Unity Software braucht das Metaversum nicht, um erfolgreich zu sein, wie die Ergebnisse des dritten Quartals zeigen. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von 286 Mio. US-Dollar, ein Plus von 43 % im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig verzeichnete Unity einen Verlust pro Aktie von 0,41 US-Dollar, eine Verbesserung. Das Unternehmen hat nicht nur die Erwartungen übertroffen, sondern auch die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Unity rechnet nun mit einem Umsatz von etwa 1,08 Mrd. US-Dollar, was einer Steigerung von etwa 40 % in der Mitte der Prognose entspricht. 

Die jährlichen Kennzahlen vervollständigen das Bild. Spiele, die auf der Unity-Plattform entwickelt wurden, machten im vierten Quartal des vergangenen Jahres 71 % der 1.000 meistverkauften Handyspiele aus. Unity schloss das Jahr 2020 mit 2,7 Milliarden monatlich aktiven Nutzern ab, was einem Anstieg von 63 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig wurden mit Unity erstellte Apps 5 Milliarden Mal pro Monat heruntergeladen, ein Anstieg um 41 %.

Ob das Metaverse nun ein Jahr oder ein Jahrzehnt braucht, um zum Leben zu erwachen, Unity Software wird so oder so erfolgreich sein.

Matterport: Digitale Replikate physischer Räume

Matterport (WKN: A3CVYR) ist ein weiteres eher unbekanntes Unternehmen, aber es wird für diese neue Ära des Internets von entscheidender Bedeutung sein. Das Unternehmen für räumliche Daten verwendet 3D-Kameras, um reale Räume zu erfassen und zu digitalisieren, und erstellt dann maßstabsgetreue und fotorealistische virtuelle Repliken. Dieser Prozess ermöglicht es den Kunden, Räume effektiver zu verwalten. Aber das ist erst der Anfang.

Matterport hat kürzlich strategische Partnerschaften mit dem Cloud-Titanen Amazon und Meta Platforms’ Facebook AI Research (FAIR) angekündigt. Darüber hinaus hat das Unternehmen Matterport for Mobile herausgebracht. Damit stehen die 3D-Erfassungstools von Matterport jedem zur Verfügung, der ein Google Android-Handy von Alphabet oder ein iPhone von Apple besitzt.

Dank seiner spezialisierten Angebote bedient Matterport derzeit einen Nischenmarkt, der jedoch das Potenzial hat, exponentiell zu wachsen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 84 Mio. US-Dollar, ein Plus von 35 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Einnahmen aus Abonnements und Lizenzen stiegen sogar noch schneller, nämlich um 54 % auf rund 49 Mio. US-Dollar.

Dabei ist zu beachten, dass Matterport erst seit Juli an der Börse notiert ist und sich somit noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Daher überstiegen die Betriebskosten in diesem Jahr bisher die Einnahmen und das Unternehmen verbrennt weiterhin Bargeld. Dies sollte sich im Laufe der Zeit ändern, wenn das Unternehmen seine digitalen Software-Ambitionen ausbaut.

Matterport nutzt ein Freemium-Modell, um zahlende Kunden zu gewinnen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat sich die Gesamtzahl der Abonnenten mit 439.000 mehr als verdoppelt und ist um 116 % gestiegen, was den potenziellen Kundenstamm massiv erweitert. Gleichzeitig stieg die Zahl der zahlenden Abonnenten um 35 %. Darüber hinaus betrug die Netto-Dollar-Expansionsrate 114 %, was bedeutet, dass die bestehenden Kunden 14 % mehr ausgaben als im Vorjahreszeitraum. 

Das Management schätzt den gesamten adressierbaren Markt von Matterport auf 240 Mrd. US-Dollar – und das vor einem möglichen Beitrag des Metaverse. Das Unternehmen hat sich auch für die kommende digitale Welt positioniert und seine Tools werden wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei der Kartierung der neuen digitalen Welt spielen.

Die virtuelle Welt bietet echte Chancen

Das Metaverse muss erst noch vom Reißbrett in die Realität umgesetzt werden, aber viele der notwendigen Komponenten sind bereits vorhanden. Und die Chancen sind beträchtlich. Brian Nowak, Analyst bei Morgan Stanley, schätzt, dass das Metaverse einen Wert von etwa 8 Bio. US-Dollar haben wird, hier ist also noch viel zu holen.

Das Metaverse könnte jedes dieser bereits erfolgreichen Unternehmen in neue Höhen schicken. Wer hier auf das richtige Pferd setzt, könnte im Jahr 2022 und darüber hinaus noch reicher werden.

Der Artikel 3 starke Metaverse-Aktien, die dich im Jahr 2022 reicher machen könnten ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Danny Vena besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, Meta Platforms und Nvidia. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, Matterport, Meta Platforms, Inc., Nvidia und Unity Software. Dieser Artikel erschien am 3.1.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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